Der Franzose René Peoc’h hat mit seinem berühmten Kükenexperiment nachgewiesen, dass der Geist eines Lebewesens mehr Wirkungspotential besitzt, als man man ihm bislang zugesteht.
Das simple Experiment bestand aus einem Roboter, dessen Bewegungen von den Ergebnissen eines Zufallscodes gesteuert wurden und einem einen Tag jungen Küken. Frisch geschlüpfte Küken interpretieren das erste große, sich bewegende Ding, was sie wahrnehmen, als ihre Mutter. Auf diesem Wege wurde zunächst das Küken auf den Roboter konditioniert.
Der Roboter konnte sich innerhalb eines bestimmten Areals frei nach seinem Zufallspfad umherbewegen, neben dem Areal befand sich ein leerer Käfig und die Bewegungen des Roboters wurden aufgezeichnet.
Versuch A:

Anschließend wurde das auf den Roboter geprägte Küken in den Käfig platziert.
Versuch B:

Wie zu erkennen ist, konzentrierten sich die zufälligen Fahrwege des Roboters nun in der Nähe des Kükens, keine andere Variable des Versuchs wurde dabei verändert. Es ist also anzunehmen, dass der instinktive Wille des Kükens, seine Mutter (den Roboter) in seiner nähe zu haben, Einfluss auf den eigentlich zufälligen Prozess der Bewegungssteuerung hat. Als mögliches ‘Transportmedium’ dieses Willens wird oft das Weiße Rauschen erwähnt. Wie auch immer man sich dieses Ergebnis erklärt, es beweist, dass selbst der Geist eines sich unbewussten Lebewesens mit scheinbar unbeeinflussbaren Ereignissen in irgendeiner Verbindung steht.








